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D.Administrator 20.06.2004


SYNDIKATION

Warum Syndikation ?

Sicheren Zugriff auf diskrete Datenbestände zu gewährleisten und gleichzeitig die Eigentums- und Nutzungsrechte des Dateneigners sowie dessen Kunden sicherzustellen - das ist im algemeinen die Aufgabenstellung im B2B-Bereich (business to business) - keine "Durchreiche-Links" als Datenbankabfragen - keine Sicherheitsrisiken. Das Zauberwort heisst "Syndikation".

Was ist Syndikation?

Ursprünglich bedeutet Syndikation nichts weiter, als ein mehrfaches Informationsangebot verschiedener Partner innerhalb unterschiedlicher Geschäftsfelder. Der gesicherte und kontrollierbare Austausch von (Fach)-Information als Ware, auf den es dabei ankommt, läuft nach folgenden einfachen Schema ab:

  • Der Informationsabnehmer meldet sich beim Informationsproduzenten an.
  • Die Zugangsberechtigung wird festgestellt.
  • Der Abnehmer gibt an, auf welche Information er zugreifen möchte.
  • Die Information wird ihm zugesandt.
  • Der Abnehmer meldet sich ab.

Der gesamte Vorgang findet hier eben nicht mehr manuell sondern voll automatisiert statt. Beispielsweise fragt der Webserver von Firma A einmal am Tag nach neuen Dokumenten und pflegt diese in die eigene Datenbank ein, so dass Abfragen auf der eigenen Website entsprechend aktuelle Daten liefern können.

Was nützt Syndikation dem Kunden?

In allen Know-How-Betrieben wird erfahrungsgemäss ein erheblicher Arbeitsaufwand damit verbracht, eingehende Information wie Post, Email, Fachzeitschriften & sonstige Literatur etc. zu sichten, sortieren, ggf. kopieren sowie auch zu katalogisieren und sie an die entsprechenden Empfänger weiterzuleiten (z.B. auch Aussenstellen). Jedes Verfahren, das diesen Arbeitsumfang verkleinert, spielt für den entsprechenden Betrieb ein ökonomische Rolle.

Automatisierte Distributionen, wie das Syndikationsverfahren, ermöglichen dem Informationsabnehmer die eingehenden Informationen unmittelbar in die eigenen IT-Systeme aufzunehmen, die dann diese Arbeiten weitgehend selbständig ausführen!

Hier liegt übrigens auch das eigentliche Kernfeld der Preisgestaltung bei Informationsanbietern. Nicht nur der Wert der gelieferten Information selbst, sondern deren maschinelle Verarbeitbarkeit bestimmen den Handelswert von Informationsangeboten als Dienstleistung in der Welt des B2B.

Gegenüber gängigen Methoden der Syndikation empfehlen wir das sogenannte XML-RPC (Remote Procedure Call) vor.



Falch / Menzerolf 06/2002


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